Allgemeinmedizin
Schluckauf
Fast jeder Mensch kennt Schluckauf. Das plötzliche Hicksen ist zumeist harmlos und vergeht nach einigen Minuten wieder, mögliche Auslöser sind mitunter hastiges Schlucken, sehr kaltes oder heißes Essen, Alkohol, Stress und Aufregung. Nur in seltenen Fällen hat Schluckauf krankhafte Ursachen und wird chronisch. Wie es zu Schluckauf kommt, welche Ursachen und Auslöser Schluckauf haben kann, wann das Hicksen beim Arzt abgeklärt werden sollte und wie man es rasch wieder los wird, lesen Sie hier.
Hypercholesterinämie
Bei Hypercholesterinämie, einer Fettstoffwechselstörung, sind die Cholesterinwerte im Blut erhöht. Eine Hypercholesterinämie verursacht selbst keine Beschwerden, sie ist jedoch ein bedeutsamer Risikofaktor für Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) und kann als solcher das Risiko für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Im Rahmen der Therapie sind verschiedene Lebensstilmaßnahmen sehr wichtig. Ursachen, Folgen, Diagnose, Behandlung – lesen Sie hier alles Wichtige zum Thema Hypercholesterinämie.
Nabelbruch – Nabelhernie
Obwohl es die Bezeichnung vermuten lassen würde, kommt es bei einem Nabelbruch nicht zu einem Bruch des Nabels, sondern zu einer Lücke (Hernie) in den Bindegewebsstrukturen im Bereich in der Nabelgegend, durch welche der Bruchsack hindurchtreten kann. Nabelhernien können Säuglinge, Kinder und Erwachsene betreffen. Typisch ist eine Schwellung oder Vorwölbung in der Nabelgegend, daneben kann es zu Schmerzen und anderen Beschwerden kommen.
Beikost: Was soll mein Baby im ersten Lebensjahr essen?
Mit 5-6 Monaten entwickeln die meisten Babys Interesse am Essen der Eltern. Für den Beikost-Start empfiehlt sich fein pürierter Gemüsebrei, der mit der Zeit um Obst, Getreide, Fisch und Fleisch ergänzt wird. Die Empfehlungen hinsichtlich Kuhmilch, Nüssen und anderer Nahrungsmittel, die evtl. eine Allergie auslösen können, haben sich in den letzten Jahren dahingehend geändert, dass zu mehr Freizügigkeit geraten wird.
Hernie
Hernien sind angeborene oder erworbene Lücken (Bruchpforten), die sich zumeist in der Bauchwand befinden und durch welche Baucheingeweide hindurchtreten können. Hernien können an verschiedenen Stellen im Körper auftreten, unterschieden werden beispielsweise Leistenhernien (Leistenbruch), Nabelhernien (Nabelbruch), Schenkelhernien (Schenkelbruch) und Narbenhernien (Narbenbruch). Sie sind häufig tast- und sichtbar und können verschiedene Symptome verursachen, manchmal treten sie auch ohne Beschwerden auf.
Alkoholismus: die unterschätzte Sucht
Alkoholismus (auch Alkoholsucht, Alkoholkrankheit, Alkoholabhängigkeit) ist eine hochkomplexe chronische Suchtkrankheit und Folge biologischer, genetischer, psychologischer Prozesse sowie sozialer Einflüsse. Alkoholabhängigkeit ist mit zahlreichen körperlichen und psychischen Krankheiten vergesellschaftet und mit großem Leid für Betroffene und ihre Angehörigen verbunden.
Behandlung einer Grippe – Influenza
Die "echte" Grippe bedarf einer medizinischen Behandlung. Therapeutisch werden Neuraminidase-Hemmer sowie Medikamente und Hilfsmittel eingesetzt, die zur Linderung der Symptome beitragen. Vorbeugend hilft die Grippeimpfung.
Grippe – Influenza
Bei der Grippe, auch saisonale Influenza oder Virusgrippe genannt, handelt es sich um eine vor allem in den Herbst- und Wintermonaten epidemisch, also weit verbreitet, auftretende Erkrankung. Die Grippe geht meist mit hohem Fieber und einer Schleimhautentzündung der oberen Atemwege einher. Betroffen sind die Nase, der Rachen und vor allem die Bronchien – gelegentlich auch die Lunge.
Arteriosklerose – was ist das eigentlich?
Bei Arteriosklerose (Arterienverkalkung) führen krankhafte Veränderungen im Bereich der Arterien zu einer Gefäßverengung und -funktionseinschränkung, wodurch das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. In der Folge kann es zu ernsten Komplikationen und Folgeerkrankungen kommen. Risikofaktoren sind u. a. unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und bestimmte Erkrankungen. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die jeder Mensch täglich umsetzen kann, um das Risiko für Arteriosklerose zu reduzieren bzw. den Verlauf bei bereits vorhandener Arterienverkalkung positiv zu beeinflussen. Risikofaktoren, mögliche Symptome und Folgeerkrankungen, Diagnose, Therapie und Prävention – alles Wichtige zum Thema Arteriosklerose lesen Sie hier.
Ischämie
Unter eine Ischämie versteht man eine verminderte oder aufgehobene Durchblutung eines Gewebes. Die Durchblutungsstörung kann verschiedene Ursachen haben und, je nachdem welches Gewebe bzw. Organ betroffen ist, verschiedene Beschwerden und Komplikationen verursachen. In manchen Fällen ist eine Ischämie auch ein Warnsignal bzw. Vorbote für eine gefährliche Komplikation – so gilt beispielsweise die transitorische ischämische Attacke (TIA), eine vorübergehende Minderdurchblutung im Gehirn, als Warnzeichen für einen Schlaganfall.