Skip to main content
Plastikmodell eines Oberkörpers
Foto:valiantsin suprunuvich/Shutterstock

Simulation von invasiven Eingriffen bei Kindern an 3D-Modellen

Das Comprehensive Center for Pediatrics der MedUni Wien entwickelt patientenspezifische Simulationsmodelle mittels 3D-Druck, die für behandelnde Ärzte eine bessere Planung und Simulation, sowie ein Training von invasiven bzw. chirurgischen Eingriffen an Kindern im Vorfeld ermöglichen und so die Sicherheit der jungen Patienten erhöhen sollen.

In diesem interdisziplinären Forschungsprojekt werden kindliche Anatomien und individuelle Pathologien mithilfe von 3D-Ultraschall, CT und MRT als exakte digital Modelle rekonstruiert und mittels Additiver Fertigung im „3D-Druck“ in anatomische Modelle umgesetzt.

Anhand dieser Modelle lassen sich chirurgische Eingriffe wie etwa die Operation nach einer Hirnblutung bei Frühgeborenen simulieren und ermöglichen eine rasche und unkomplizierte Abbildung der Hirnstrukturen und des betroffenen Gebiets, z.B. des Ventrikelsystems im Gehirn. „Dieses Modell bietet dann den behandelnden Neurochirurgen die Vorlage für die Planung des effektivsten und schonendsten operativen Eingriffs“, erklärt der Neonatologe Michael Wagner.

Zukünftig sollen neben den gedruckten 3D-Modellen auch Modelle mithilfe von Virtual/Augmented Reality zur einfacheren Interaktion dargestellt werden können.

Referenz:
Medizinische Universität Wien
https://www.meduniwien.ac.at/…/invasive-eingriffe-bei-kind…/

#3Dmodell #simulation #training #invasiveeingriffe #chirurgischeeingriffe #kindlicheanatomie #neurochirurgie #bildgebung #chirurgie #kinderchirurgie #neonatologie #comprehensivecenterforpediatrics #meduniwien #medizin #medizinnews #medimpressions

  • Autor

    Manuela Klauser

    Medizinredakteurin

    Manuela Klauser verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der medizinischen Content-Produktion und war in diesem Bereich auch selbstständig.

Zum Artikel: HPV-Diagnose: Welche Tests es gibt und wie HPV festgestellt wird

HPV-Diagnose: Welche Tests es gibt und wie HPV festgestellt wird

Lange Zeit war der klassische Pap-Abstrich das wichtigste Werkzeug der HPV-Vorsorge. Heute gibt es zusätzlich hochpräzise HPV-Tests, die das Virus direkt auf DNA-Ebene nachweisen, sowie moderne Kombinationsverfahren.

Zum Artikel: Halsschmerzen - Ursachen, Symptome und Behandlung

Halsschmerzen - Ursachen, Symptome und Behandlung

Halsschmerzen können viele Ursachen haben und treten häufig zusammen mit Schluckbeschwerden, Heiserkeit oder Kopfschmerzen auf. In vielen Fällen werden sie durch Virusinfektionen wie eine Erkältung oder Grippe ausgelöst, aber auch bakterielle Infekte oder reizende Stoffe können dahinterstecken.

Zum Artikel: HPV beim Mann: Arzt erklärt einem männlichen Patienten den Befund

HPV bei Männern

HPV betrifft nicht nur Frauen - auch Männer infizieren sich häufig, meist ohne es zu bemerken. Schätzungen zufolge infizieren sich bis zu 80 % aller sexuell aktiven Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal mit HPV. Die Infektion verläuft meist unbemerkt und bleibt oft lange unentdeckt.

Zum Artikel: HPV Impfung für Jugendliche

HPV-Impfung für Mädchen und Jungen (Kinder und Jugendliche)

Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet und die meisten Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit ihnen in Kontakt. Während Infektionen häufig unbemerkt bleiben, können sie langfristig schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, darunter verschiedene Krebsarten.