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Impfung, Infektiologie
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mRNA-Vakzine können Herzmuskel – Entzündungen auslösen

Der Verdacht, dass mRNA-Vakzine vereinzelt als Auslöser von Herzmuskelentzündungen in Frage kommen könnten, wurde bereits mehrfach geäußert. Experten der US-Gesundheitsbehörde CDC sehen nun einen „wahrscheinlichen“ Zusammenhang und wollen die Impfstoffe mit einem neuen Warnhinweis versehen.

Bis zum 11. Juni wurde in den USA bei 323 Patienten im Alter von unter 30 Jahren nach einer Corona-Impfung eine Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) oder eine Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) diagnostiziert. Dem stehen mehr als 50 Millionen Impfdosen gegenüber, die bis dahin an Zwölf- bis 29-Jährige verabreicht wurden. Die Zahl der Erkrankungen ist damit im Verhältnis sehr niedrig, aber höher als bei dieser Altersgruppe zu erwarten wäre. Die meisten Fälle traten bei jungen Männern und binnen einer Woche nach der zweiten Impfdosis auf. Die große Mehrheit der Betroffenen erholte sich vollständig von der Erkrankung. Einen bestätigten Todesfall gibt es bisher nicht.

Referenz:
Centers for Disease Control and Prevention, Atlanta
Pressemeldung Science APA, 24.6.2021; mRNA-Vakzine können Herzmuskelentzündungen auslösen
https://science.apa.at/power-search/1629176759378282069

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  • Autor

    Dr. Rosalia Rutter

    Medizinjournalistin

    Dr. Rosalia Rutter ist eine freie Medizinjournalistin mit einem Studium der Ernährungswissenschaften und Biochemie an der Universität Wien. Sie verfügt über langjährige Expertise im Verfassen medizinischer Inhalte.

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