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Gesunde Schuljause
OleksandraNaumenko/shutterstock.com

Gesunde Ernährung führt zu psychischem Wohlbefinden bei Kindern

Obwohl die Zusammenhänge zwischen Ernährung und körperlicher Gesundheit gut bekannt sind, war bisher nicht viel darüber bekannt, ob die Ernährung eine Rolle für das emotionale Wohlbefinden von Kindern spielt. Anhand einer in England durchgeführten Studie wurde dies nachgeholt.

Das Forschungsteam untersuchte Daten von fast 9.000 Kindern in 50 Schulen in Norfolk (7.570 Sekundar- und 1.253 Grundschulkinder), die aus der Norfolk Children and Young People’s Health and Wellbeing Survey entnommen wurden.
Die an der Studie beteiligten Kinder berichteten selbst über ihre Ernährungsgewohnheiten und nahmen an altersgerechten Tests des psychischen Wohlbefindens teil, die Fröhlichkeit, Entspannung und gute zwischenmenschliche Beziehungen abdeckten.

Die Auswertung ergab, dass nur etwa ein Viertel der Sekundarschulkinder und 28 Prozent der Grundschulkinder die empfohlenen fünf täglichen Obst- und Gemüseportionen zu sich nahmen. Jedes zehnte Kind aß weder Obst noch Gemüse. Die Forscher stellten auch fest, dass ein gesundes Frühstuck und Mittagessen eng mit der Zunahme des psychischen Wohlbefindens verknüpft war. Kinder, die ein traditionelles Frühstück zu sich nahmen, fühlten sich wohler als diejenigen, die nur einen Snack oder ein Getränk zu sich nahmen. Sekundarschulkinder, die zum Frühstück Energy-Drinks tranken, hatten besonders niedrige Werte für das psychische Wohlbefinden, sogar niedriger als die von Kindern, die überhaupt kein Frühstück zu sich nahmen.
Es stellte sich auch heraus, dass die Ernährung genauso viel oder mehr Einfluss auf das Wohlbefinden hatte wie Faktoren wie regelmäßiges Streiten oder Gewalt zu Hause.

Referenz:
University of East Anglia

Cross-sectional associations of schoolchildren’s fruit and vegetable consumption, and meal choices, with their mental well-being: a cross-sectional study. BMJ Nutrition, Prevention & Health 2021;  https://nutrition.bmj.com/content/early/2021/08/27/bmjnph-2020-000205

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  • Autor

    Dr. Rosalia Rutter

    Medizinjournalistin

    Dr. Rosalia Rutter ist eine freie Medizinjournalistin mit einem Studium der Ernährungswissenschaften und Biochemie an der Universität Wien. Sie verfügt über langjährige Expertise im Verfassen medizinischer Inhalte.

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