Skip to main content
Dr. Alexis Lomakin
DocFinder

ForscherInnen im Porträt: Dr. Alexis Lomakin

Im Interview beschreibt Dr. Alexis Lomakin die maßgeblichen Mechanismen die zum „Fluchtreflex“ von Zellen führen und wie die neuen Erkenntnisse dazu beitragen könnten, die metastatische Ausbreitung von Tumoren zu verhindern oder das Ansprechen auf eine Behandlung vorherzusagen.

 

Wie der Mensch, so schützen auch die Zellen im menschlichen Körper ihren persönlichen Raum. Wird es zu eng – und das ist bei Tumoren häufig der Fall – versuchen die Zellen, sich mehr Raum zu verschaffen. Wie sie das anstellen und welche Rolle dem Zellkern dabei zukommt, hat eine internationale Forschungsgemeinschaft nun untersucht. Ihre Arbeit erscheint in der Oktoberausgabe des renommierten Journals „Science.“

Im Interview beschreibt Erstautor Lomakin die maßgeblichen Mechanismen die zum „Fluchtreflex“ von Zellen führen und wie die neuen Erkenntnisse dazu beitragen könnten, die metastatische Ausbreitung von Tumoren zu verhindern oder das Ansprechen auf eine Behandlung vorherzusagen. 

Dr. Alexis Lomakin, (PhD) ist Programmleiter & stellvertretender Laborleiter in der Forschungsgruppe von Assoc.-Prof. Dr. Kaan Boztug, (MD), an der St. Anna Kinderkrebsforschung / Children’s Cancer Research Institute (CCRI) in Partnerschaft mit dem Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases / LBI-RUD, dem CeMM Forschungsinstitut für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Medizinischen Universität Wien (Wien, Österreich). Bevor er die Stelle in Wien antrat, forschte er am King’s College London und Institut Curie,Paris. Er promovierte in Zell- und Molekularbiologie an der Lomonosov Moscow State University und an der University of Connecticut, USA. Seine Postdoc-Ausbildung setzte Lomakin an der Harvard-Universität (Boston,USA) fort. 

Der Wissenschaftler erhielt renommierte Stipendien und Auszeichnungen, darunter ein London Law Trust/LLT medal and fellowship for scientific excellence, innovation & vision (Großbritannien), ein Marie Skłodowska-Curie und PRESTIGE Fellowships (EU/Frankreich) und ein Leukemia & Lymphoma Society/LLS Postdoctoral Fellowship (USA). 

#forschung #research #wissenschaft #onkologie #tumorzellen #krebserkrankung #kinderkrebsforschung #krebs #medizin #medimpressions

  • Autor

    Dr. Rosalia Rutter

    Medizinjournalistin

    Dr. Rosalia Rutter ist eine freie Medizinjournalistin mit einem Studium der Ernährungswissenschaften und Biochemie an der Universität Wien. Sie verfügt über langjährige Expertise im Verfassen medizinischer Inhalte.

Zum Artikel: Schlaftracking: Mann schläft mit Smartwatch und Smartphone

Schlaftracker im Check: Können Smartwatch, Ring und Apps den Schlaf verbessern?

Schlaftracker gehören heute für viele Menschen zum Alltag und versprechen detaillierte Einblicke in den eigenen Schlaf.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Schlaftracker funktionieren, welche Messwerte tatsächlich aussagekräftig sind, wo die Grenzen der Geräte liegen und für wen Schlaftracking sinnvoll sein kann.

Zum Artikel: Ärztin untersucht Kind mit einem Stehtoskop

Herzgesundheit bei Kindern: Auf was Eltern achten müssen

Der Grundstein für ein gesundes Herz wird bereits in der Kindheit gelegt. Ob Ernährung, Bewegung oder das Erkennen von Warnsignalen: Eltern können viel dazu beitragen, dass sich das Herz ihres Kindes gesund entwickelt. Aber worauf kommt es im Alltag wirklich an? Wann sollte man mögliche Herzsymptome bei Kindern ernst nehmen?

Zum Artikel: Stress und Herz: Frau greift sich an ihr Herz

Stress und Herz: Wie psychische Belastung die Herzgesundheit beeinflusst

Stress kann sich deutlich auf das Herz auswirken: Der Puls steigt, das Herz schlägt schneller und manchmal entsteht ein Druckgefühl in der Brust. Doch warum reagiert das Herz so auf psychische Belastung? Erfahren Sie, was Stress im Körper auslöst, wie er das Herz beeinflusst und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.

Zum Artikel: Frau mit Smarwatch und Messdaten

Smartwatch, Puls und Herzgesundheit: Was die Werte wirklich bedeuten

Smartwatches sind längst mehr als Fitness-Gadgets. Diese sogenannten Wearables begleiten viele Menschen durch den gesamten Alltag und erfassen fortlaufend Daten. Was ihnen jedoch fehlt, ist der Kontext. Dieser Artikel erklärt, wie solche Werte entstehen, warum sie oft falsch interpretiert werden und wie man sie richtig einordnet